Für ein gewaltfreies Zuhause

Starke Netzwerke

In Kleve, in Emmerich, in Goch sowie in Geldern für den südlichen Kreis haben sich Expertinnen und Experten unterschiedlicher Institutionen zu "Runden Tischen für ein gewaltfreies Zuhause" in lokalen Bündnissen zusammengeschlossen, um ihre Arbeit gegen Häusliche Gewalt und deren Folgen zu vernetzen.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind die gegenseitige Abstimmung und Verbesserung der Hilfen für Opfer häuslicher Gewalt, die Entwicklung und Durchführung von Präventionsmaßnahmen, um vorbeugend Gewalt zu verhindern, und die Etablierung von Angeboten für Täter. Die Weiterentwicklung der kreisweiten Zusammenarbeit der verschiedenen staatlichen Institutionen und nichtstaatlichen Hilfeeinrichtungen ist ebenfalls eine wesentliche Aufgabe des Netzwerkes für ein gewaltfreies Zuhause im Kreis Kleve.

Es gibt viele gute Gründe, die Arbeit der Runden Tische kennenzulernen!

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Die Runden Tische im Kreis Kleve werden koordiniert von den Gleichstellungsbeauftragten der Städte Kleve, Emmerich, Goch und Geldern.

Die Geschichte der Runden Tische im Kreis Kleve können Sie in unserer Broschüre nachlesen.

Die Runden Tische wollen ...

  • Menschen, die Gewalt erfahren haben, dazu bringen, nicht länger zu schweigen und sich Hilfe zu suchen.
  • deutlich machen, dass Gewalt kein Mittel der Konfliktlösung ist - weder zu Hause noch draußen.
  • bestehende Hilfsangebote bekannt machen.
  • Ideen entwickeln und umsetzen, um bestehende Angebote zu verbessern, transparenter zu machen und miteinander zu vernetzen.
  • neue Angebote aufbauen und bekannt machen.
  • die MitarbeiterInnen in öffentlichen Einrichtungen, In Politik, in Schulen und Kindergärten, in Vereinen und in Kirchen für das Thema "häusliche Gewalt" sensibilisieren, qualifizieren und mobilisieren.
  • die Öffentlichkeit für das Thema interessieren.
  • die Menschen auffordern, sich den Sorgen der Freunde, der nächsten Nachbarn, der Arbeitskollegen etc. zuzuwenden.

 

Aktuelles

Juli 2021

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Emmerich kann jetzt Infos über Hilfsangebote bei Häuslicher Gewalt in russischer, arabischer und rumänischer Sprache anbieten. Faltblätter auf englisch, französisch und polnisch gibt es schon.

Juni 2021

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugendliche bietet eine kostenlose Fortbildung an: "Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt - Anmeldung noch bis Ende Juni.

Juni 2021

Der Landpräventionsrat NRW startete am 10. Mai 2021 eine neue Medienkampagne. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu ermutigen, sich an das örtliche Jugendamt zu wenden, um dort Beratung, Hilfe und Schutz zu bekommen, wenn sie sich in Not befinden.

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Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen